Nunja, das wars auch schon mit dem ersten Semester. Wie ist es denn so gelaufen?
Fangen wir erstmal mit dem Enttäuschenden an: Den Kurs „Flying Machines“ habe ich nicht abgeschlossen. Die ganze Struktur des Kurses war etwas chaotisch, die Anforderungen des Lehrenden sehr hoch. Und schließlich wollte er kurz vor Weihnachten, dass wir Vorträge halten. Das habe ich auch schön gemacht, auf Englisch. Die anderen haben dann auf Chinesisch ihre Vorträge gehalten. Dadurch kam ich leider nicht mehr mit, das Ganze war allerdings prüfungsrelevant. Daraufhin habe ich mich dazu entschlossen, den Kurs nicht mehr zu besuchen, ich konnte ihn aber auch nicht mehr abwählen, deshalb steht er jetzt in meinem Zeugnis als „nicht abgeschlossen“.
Erfolgreicher verlief es in meinem Economics-Kurs. Da wir nur 6 Leute am Ende waren, wollte der Lehrende keine Vorträge mehr sehen, sondern nur noch eine Fallstudie zu einem von uns gewählten Thema. Ich habe also eine Fallstudie zum Thema „Ökonomische Aussichten des Projektes Airbus A350 zur Untersuchung und Gegenüberstellung von traditionellen Berechnungsmethoden und Monte-Carlo-Simulation“. Dieses Papier war im Endeffekt aber eine Farce, ich habe mich selbst dabei ertappt die Anfangswerte so zu setzen, dass ich am Ende das Ergebnis bekomme, auf das ich gehofft hatte, um alles schlüssig erklären zu können. Es wurde trotzdem noch mit einem A- belohnt.
Im Robotics-Kurs konnte ich leider bei der Vorstellung unserer Gruppenarbeit nicht mehr dabei sein, da ich bereits nach Vietnam geflogen war. Scheinbar war unser Roboter aber ein voller Erfolg, schließlich wurden wir im kursinternen Wettbewerb Erster. Unser Roboter war also auf ein Pioneer-System aufgebaut. Wir hatten selbst einen Roboterarm gebaut, der mit einem Computer verbunden wurde. Ebenfalls mit dem Computer wurde eine Kinect-Einheit verbunden, Kameras, die ursprünglich bei einer XBox-Spielkonsole eingesetzt werden. Folgender Ablauf wurde dann in Gang gesetzt: Der Roboter dreht sich am Ort um die eigene Achse bis er, farb- und formbasiert, einen roten Ball erkennt. Bei diesem ermittelt er mit Hilfe der Kinect-Erkennung den Abstand, fährt dort hin und nimmt ihn auf. Dann dreht er sich wieder an der Stelle, um einen Menschen zu erkennen. Sobald dies geschehen ist, bewegt er sich auf den Menschen zu, bis er einen bestimmten Abstand hat und wirft den Ball mit dem dazu entwickelten Arm zum Menschen. Videos gibt es auf Youtube zu sehen. Diese Leistung wurde, zusammen mit gutem Midterm und unserem Papier zu unserem Roboter mit einem A honoriert.
Zu guter Letzt bleibt noch Chinesisch, der Grund, warum ich hier bin. Nach einem durchwachsenen Start und einem echt schlechten Midterm habe ich es rechtzeitig geschafft das Steuer herumzureißen und eine überragende Abschlussklausur zu schreiben. Ich habe 98% geholt plus einige Zusatzpunkte, sodass ich in diesem Kurs mit einem A+ rausgelaufen bin. Und mein Chinesisch wird auch echt von Tag zu Tag besser!










0 Kommentare zu diesem Eintrag